Und wie kleine Werkzeuge wie das Glückstagebuch Großes im Alltag bewirken.
In herausfordernden Zeiten suchen viele nach Orientierung. Doch oft ist es nicht die große Veränderung, die uns weiterbringt, sondern schon kleine Veränderungen an unserer inneren Haltung. Die Positive Psychologie beweist: Nicht das Vermeiden von Belastungen macht uns resilienter, sondern die Fähigkeit, trotz allem den Blick auf das Gute zu richten.
Eine der wirksamsten – und zugleich einfachsten – Methoden dafür möchte ich hier vorstellen.
„Three Good Things“ – die einfachste wirksame Übung für innere Stärke
Eine meiner liebsten Methoden aus der Positiven Psychologie ist bekannt unter dem Titel „Three Good Things“ – vielen in der vereinfachten Form auch als Glückstagebuch bekannt. Sie ist niedrigschwellig, wissenschaftlich gut erforscht und wirkt bereits nach wenigen Tagen.
So funktioniert die vereinfachte Methode:
- Nimm dir ein schönes Notizbuch.
- Schreibe jeden Tag drei positive Dinge auf, die du erlebt hast.
- Abends vor dem Schlafen oder morgens vor der Arbeit – was zu dir passt.
Los geht’s!
Klingt einfach? Ist es.
Klingt schwierig? Wird leichter.
Machst du es schon lange? Dann erinnere dich an deine letzten Glücksmomente.
Hast du es schon oft gelesen? Dann fang (wieder) an.
Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Routine. Sie sorgt dafür, dass dein Gehirn neue Muster verankert und du im Alltag schneller wahrnimmst, was gut ist – auch an herausfordernden Tagen.
- So sorgst du langfristig für mehr Wohlbefinden.
- Mehr Optimismus.
- Mehr Dankbarkeit.
Eine positive innere Haltung. Sie macht den Unterschied.
Ein kleines Beispiel – direkt aus meinem Morgen
Gerade freue ich mich über den warmen Kaffeeduft vor mir.
Ich spüre noch den süßesten Abschiedskuss meiner Tochter.
Und mein Blick fällt auf ein grinsendes kleines Glücksschwein – ein Geschenk meiner Nachbarin.
Drei kleine Dinge. Große Wirkung.
Und du?
Welche drei guten Momente schenkst du dir heute?